Freitag, 21. Februar 2014

Im Tal der Inkompetenz Teil 2

oder...
die "Wahrheit" über positive Verstärkung, wie sie gerne propagiert wird.

Eine Geschichte aus diesem kleinen Forum.

Jemand stellte einen Link ein über positive Verstärkung.
In diesem Link stand,
Ich zitiere: "
Die rein positive Verstärkung bedeutet ja nichts anderes, als dass wir abwarten, bis der Hund etwas macht, was er soll und dann dafür eine Belohnung erhält. Jetzt stellen wir uns einfach mal vor, sie spazieren mit Ihrem Hund und er schnuppert an etwas, was entfernt wie eine Wurst aussieht. Und in der Wurst glitzert es – sieht irgendwie wie Rasierklingen oder Schrauben aus. So. Jetzt können Sie hoffen, dass der Hund die Wurst nicht frisst, dann können sie ihn loben. Nicht „Nein“ rufen – das wäre ja eine Strafe. Um Gottes Willen – nur nicht strafen. Viel Glück. Für alle, die jetzt aufschreien: „Ja, so extreme Beispiele muss man ja nicht heranziehen“ sei gesagt: Doch. Denn „ausschließlich positive Verstärkung“ ist ebenso extrem."

http://www.bestehunde.de/positive-verstaerkung.html


Ich habe ja überlegt, ob ich zitieren soll, oder lieber es mit meinen eignen Worten wiedergeben soll. Denn diesen Link hier anzuhängen, nun ja... entspricht nicht meiner Meinung.
Aber, da ich doch Wert darauf lege, das ihr es lest was dort jemand geschrieben hat, lieber doch so.

Die ersten Stimmen kamen, wie toll doch der Artikel ist und wie wahr, tja, und dann schrieb ich das der Schreiberling das beste Beispiel dafür ist, dass er sich mit dem Thema positive Verstärkung nicht richtig auseinandergesetzt hat. Das positive Verstärkung eben nicht nur "heitidei" heisst, sondern das auch bei der Erziehungsmethode dem Hund Grenzen aufgezeigt werden, die Frage ist nur wie.


Ui, na da hatte ich ja was los getreten. Alle sagen "hü" und ich tanze aus der Reihe, wie konnte ich nur.

Mir wurde dann natürlich sofort ein Beispiel von einer Freundin eines User gebracht, deren Trainer über positive Verstärkung arbeitet, sie ein Problem damit hat, das der Hund Angst in der Stadt hat und der Trainer darauf hin riet, einfach nicht mehr in die Stadt zu gehen.
Merkt ihr was? Der Trainer trainiert garantiert nicht nach positiver Verstärkung.

Desweiteren mit dem Hinweis, das jemand der sagt dass er nur über positive Verstärkung arbeitet, lügt.
Man rutschte in das Thema " Angsthund" ab und wies daraufhin, das man einen Hund der Angst hat, nicht loben soll, sondern ignorieren soll. Denn schliesslich würde man ja die Angst verstärken.
Man fing an sich zu widersprechen auf Nachfrage, das man natürlich einen unsicheren Hund nun doch loben darf, besser sogar noch, man nimmt ihn aus der Situation und geht es anders an.
Spricht ja auch nichts dagegen, wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre.
Man brachte dann als erstes ein Beispiel von einem Hund, der Angst hat über Gullys zu gehen, also wird der Hund auf den Gully gestellt, oder einfach rüber gezogen, denn so nimmt man ihm die Angst. Auf meine Frage, warum denn nicht kleinschrittig trainiert wird, kam nur, das ginge nicht und so lernt er es am besten. Kleinschrittig trainieren wäre überzogen.
Traurig oder?

Zwischendurch kamen wir immer mal wieder zum Thema positive Verstärkung, wo mir dann schon unterstellt wurde, ich würde alle anderen als unfähig hinstellen. Ja, so ist es, wenn man keine Argumente mehr hat und um sich "schlagen" muss. Der Mensch in all seinen Facetten.

Ich erklärte immer wieder mehrfach, was mich an dem Artikel störte, nein, es kam nicht an.Statt dessen wurden nun faszinierende Situationen erstellt, die dem Worst Case Szenario schon sehr nah kam, wo ich dann aufschreiben durfte, wie ich die angehen würde.
Ich schrieb mir also die Finger wund, wie ich trainieren würde, nein darum ging es nicht. Man wollte hören, was ich in genau diesen Situationen mache. Ich wies daraufhin, das man doch vorher trainiert, doch es wurde vollkommen ignoriert.

Es kamen dann so süsse Beispiele, ich bin am saugen, Hund knabbert am Kabel, was mache ich?
Ich schrieb also, ich gebe dem Hund das Signal "Aus". Beachtet er es, wird er gelobt, beachtet er es nicht, muss ich weiter trainieren und ihm in diesem Augenblick eine Alternative zum Kabel geben. dann wurde mir ausgerechnet, das dass ja mindestens 5 Sekunden dauere und viel zu gefährlich wäre. Einfacher wäre doch, noch etwas hinterher zu schmeissen. Ich erwähnte so nebenbei, dass ich doch tatsächlich, wenn ich Neuankömmlinge hier habe, Leckerlis in der Tasche habe und Spielzeug hier auch rumliegt, da es keine Ressource hier ist.

Irgendwann wurde es echt albern, man schrieb sich Situationen zusammen, die in ihren Augen nicht über positive Verstärkung funktionieren, ich antwortete. Mache ich ja gerne, wenn ich es schaffe, wenigstens einen Leser zu erreichen.

Wirklich so lustige Sachen, ich nehme meinen Hund an die Leine, wenn er das Tauschgeschäft noch nicht richtig beherrscht... Antwort: damit schränke ich meinen Hund ein, und man mag es lieber wenn der Hund frei läuft. Mal ein kleines Intermezzo an lustigen Antworten die ich bekam.

Irgendwann driftete es wieder ab, zum Thema Angsthund.
Ich kam mit dem Beispiel Zeigen und benennen, das es sich doch sehr gut macht. Was dann natürlich sofort diskreditiert wurde, mit der Begründung, damit mache man sich zum Deppen und sehe dunkelrot. Man würde sich zu Tode clickern und den Hund stressen.

Was sagt uns das? Da hat jemand nun wirklich keine Ahnung, aber Hauptsache man kann sich aufregen.
Ich bekam sogar als Antwort man will keine Konditionierungsmaschine an der Leine führen, die ohne Bestärker nicht funktioniert.
Ich würde ja sagen : " Setzen 6!"

Es kamen dann noch Posts, wo ich wirklich nur noch dachte, "Der arme Hund". Ein Angsthund wird einfach in die Situationen geworfen, als sei es das normalste der Welt, so hat er gelernt das es nichts schlimmes ist.
Die Hinweise, das das für den Hund unglaublichen Stress ist, wurde einfach mal ignoriert. Nein, da muss der Hund durch, so lernt er es am besten.

Ach, ich bleibe dann doch lieber bei meiner Methode und helfe meinen Hunden in Situationen wo sie unsicher sind, trainiere mit ihnen kleinschrittig, stärke sie in angstauslösenden Situationen und helfe ihnen.

Was lernen wir aus dem ganzen?
Es gibt immer noch Menschen, die das Individuum Hund nicht erkennen und sich nicht mit ihm auseinandersetzen. Denn schliesslich ist es ja so einfach, sich nicht auf den Hund einzulassen und alles nach Schema abzureissen.

Memo an mich: Ich liebe meine konditionierten Clickermaschinen.

In diesem Sinne!



Im Tal der Inkompetenz 1

Es war einmal ein kleines Forum... ja, so fangen alle Märchen an, das Wort Forum mal ausgelassen, in dem sich alle Schreiber einig waren, wenn es um das Thema Hunderziehung nach Rudeltheorie geht.
Es wird als natürlichste Erziehung dargestellt, bei der man den Hund wie einen Hund behandelt.

Also fragte ich, warum Hunde nach Rudeltheorien erzogen werden, sind es doch Hunde und keine Wölfe. Sind diese Theorien doch veraltet, mit dem Hinweis, das ein Hund semisolitär ist. 
ich wurde erstmal belehrt, das ein Hund Rudelverhalten hat und dementsprechend erzogen werden soll.
Der Hinweis auf Rassen die dem Wolf noch sehr nahe sind, kam dann auch sofort. 
Und was denn eigentlich so schlimm sei, den Hund mit Dominaz, Konsequenz, Liebe und Vertrauen erzieht.
Als das Wort Dominanz fiel, da klingelte es bei mir und erklärte erst mal was Dominanz eigentlich heisst.
Ich wurde darauf hingewiesen, das bei Mehrfachhundehaltung, Hunde im Rudel leben und man dementsprechend erzieht, geht es doch so einfach und der Hund versteht es. 
Bei Hunden die die Mundwinkel beim Besitzer ablecken, wurde es als Demut deklariert. Wenn meine Hunde mich knutschen, ist es für mich ein Beweis dafür, das meine Hunde mich gerne haben.

Nun frage ich mich aber, warum meine Hunde kein Rangordnungsspezifisches Verhalten zeigen. Vielleicht weil sie einfach kein Rudel sind? Ich wies mehrfach darauf hin, das Menschen und Hunde kein Rudel bilden können, Hunde, die vom Menschen zusammengesetzt werden, auch nicht. Nein, man sagte mir sogar, das Menschen und Hunde Säugetiere sind, die zusammen sehr wohl ein Rudel bilden können. Ob der Dummheit hatte es mir doch fast die Sprache verschlagen. 

Das war aber noch nicht alles. Mir wurde erklärt, das der Hund, wenn er nicht hört auch angeknurrt wird. Wenn man einen Hund stellen möchte, baut man sich auf, so wie es ein anderer Hund auch tun würde. 
Nun ja, auf meinen Hinweis, das wir Menschen sind und keine Hunde, wir einfach nicht so fein kommunizieren können, wenn wir versuchen einen Hund zu imitieren, wurde mit Forumschelte belohnt. 
Sind wir doch mal ehrlich, wir machen uns zum Affen, wenn wir versuchen einen Hund zu imitieren. Wir Menschen sind da einfach Kommunikationslegastheniker. Warum bleibe ich nicht bei meiner Sprache? Der Hinweis, das solch eine Erziehung tausende von Jahren der Domestikation ad absurdum führt, wurde als lächerlich abgetan. Das der Hund uns besser lesen kann, als wir ihn, wurde damit abgetan, das Hunde uns nicht lesen können, dafür aber es verstehen, wenn man sich benimmt wie ein Hund. 
Ich stelle mir gerade vor, wie ich auf allen vieren rumlaufe und die Damen anknurre vor dem Futternapf, oder mal schnell über die Pusche der Damen auch noch markiere.... Entschuldigt, ich schweife ab.

Ich fragte dann warum man dem Hund nicht ein Alternativverhalten anbietet, so das er lernen kann, wenn er etwas falsch macht, biete ich ihm das richtige. Macht er etwas richtig, bekommt er eine Belohnung. Darauf kam die Gegenfrage, warum denn der Hund belohnt werden soll. Als ich dann fragte, ob diese Leute dann auch gratis arbeiten gehen in ihrem Beruf, kam sofort hinterher " Der Vergleich hinkt, ne sorry, mein Hund muss auch etwas können, ohne immer gleich eine Belohnung zu bekommen". Das ist einfach nur traurig, den Hund so zu vermenschlichen, wo man ihn doch so natürlich wie möglich behandeln wollte. Ihr merkt, man widerspricht sich selbst. 

Ich stellte sogar Links ein, die als nicht objektiv abgetan wurden, bzw. wurde ich dann darauf hingewiesen, dass man sie eh nicht liest, weil man eh kein Problem mit seinen Hunden hat.. Stattdessen suchte man nun bei mir. Denn ich vermenschliche schliesslich meine Hunde, weil sie aus Spass Nachnamen haben. 
Mir wurde sogar gesagt, man weiss nicht, ob man mir das Recht einräumt, Literaturhinweise zu geben, da man meine Kompetenzen noch nicht genug kennt. 
Ach ja und mein Verhalten lässt an sozialen Kompetenzen zweifeln. Auf den Hinweis das ich sachlich und objektiv schreibe, bekam ich sofort als Antwort, wenn man über Hunderziehung schreibt, kann man nicht objektiv schreiben, so trocken kann ich doch nicht sein. Man liest immer zwischen den Zeilen. Nein, das tue ich nicht. 

Kopfschüttelnde Grüsse!






Sonntag, 16. Februar 2014

Immer wieder das leidige Thema

Heute bei den weiss-blauen in einer Gruppe,
" was macht ihr, wenn der Hund beim fressen nach euch schnappt?".

Was da an Antworten zum Teil kam. Ich weiss nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Dann doch eher erstes.

Da kommen dann Antworten von, ich schmeisse den Hund raus, das geht ja gar nicht, über eine Geschichte von einem TA, der den Hund auf den Boden schmiss, auf den Rücken drehte und die Kehle zu hielt. Wie kann man so etwas seinem Hund antun? Der TA hätte mich das letzte mal gesehen.

Natürlich kommt dann auch sofort die Rudeltheorie auf, denn schliesslich, wenn Hund nach mir schnappt, haben wir ein Rangordnungsproblem.

Fakt ist, Hunde leben nicht in Rudeln, schon gar nicht mit uns Menschen zusammen. zwei verschiedene artfremde Rassen können kein Rudel bilden. Die Hunde, bei Mehrhundehaltern leben auch nicht in einem Rudel, sondern es ist ein zusammengewürfelter Verband. Auch hier, kann der Mensch kein Rudelführer sein.

Warum sind diese Rudeltheorien noch so in den Köpfen? Weil sie immer noch vom Wolf abgeleitet werden?
Der Hund ist ein Hund, ist ein Hund und kein Wolf. Leute, verabschiedet euch von der Theorie.

Wenn ein Hund nach mir schnappt, dann habe ich die vorherigen Anzeichen nicht erkannt und sollte mich schleunigst in der caninen Körpersprache schulen. Ein Hund gibt immer vorher Zeichen, das er es nicht toll findet, was ich da von ihm möchte. Und das hat nun gar nichts mit, " der Hund will mich unterdrücken" zu tun.
Warum schnappt ein Hund beim fressen nach mir?
Dafür gibt es verschiedene Auslöser. Sei es es ist depriviert, wie hier zu lesen, oder der Mensch war einfach zu oft der Meinung, er muss dem Hund das Futter wegnehmen, denn schliesslich muss man das ja können, und der Hund hat einfach mal kein Vertrauen mehr in den Menschen.
Ich wäre auch nicht begeistert, wenn ich am essen bin, und mir nimmt jemand einfach mal den Teller weg.

Natürlich sollte ein Hund lernen, das er etwas, was für ihn gerade ein 5 Gänge Menu ist, wieder abzugeben hat. Sind wir doch froh, wenn das geliebte Tier nicht irgendwelches giftige Zeug frisst.
Das wird natürlich auch gerne als Begründung vorgeschoben, warum man einem Hund den Futternapf wegnehmen muss.
Aber, warum gerade den Futternapf? Warum wird aversiv trainiert? Warum deckele ich einen Hund und er lernt kein Alternativverhalten?
Dabei ist es so einfach.

Man nehme den Hund, ein Leckerli und noch ein viel besseres Leckerli.
Und dann trainiere man das Tauschgeschäft. Wenn Der Hund das Leckerli will, was vor ihm liegt, gebe ich ihm ein nein, er wendet sich zu mir, ich clickere und er bekommt das weitaus bessere Leckerli.

Auch draussen funktioniert es. Auch kann man mit dem Hund üben, das "Schnitzel mit Pommes" anzuzeigen.
Man gehe mit dem Hund zum Objekt der Begierde und sobald er es anzeigt, Click, Belohnung.
Es kann so einfach sein, statt der Aversivmethoden die nur das Vertrauensverhältnis zerstören.

In diesem Sinne!





Mittwoch, 12. Februar 2014

Über Stock und Stein

Nachdem wir gestern schlitteln waren, und die Damen ein "wenig" Muskelkater hatten, dachte ich mir, nehmen wir es heute doch mal gemütlicher.
Ehm ja.... Was ich denke und was die Damen denken sind erst mal grundsätzlich zwei verschiedene Dinge.
Also beschloss ich, wir klettern ein bisschen über die Steine, entlang am Schwarzwasser. Praktisch ist, wenn man diesen Fluss gleich vor der Tür hat, unpraktisch wenn man blind drauf los läuft, weil man unter dem Schnee die Steine und die Löcher nicht sieht.
Wir haben es auf jeden Fall geschafft und es hat uns sehr viel Spass gemacht.

Nun aber noch ein paar Fotos dazu.
Darf ich endlich spielen?


Hast du was gesagt?

Zwischenräume sind immer spannend.

Der Vorteil, wenn man keine 10 Kilo wiegt, bricht man auch nicht im Schnee ein.

Ein bisschen Natur.

Immer neugierig.


So sieht es da aus, wo wir lang sind.

Kann man diesem Blick widerstehen?

Hü Hüpf!


Beeindruckende Natur.

Die Geister, die ich rief?

Maya eignet sich definitiv auch als Gemse.


Ach ja... und dann wäre da ja noch Emmy mit ihrem Ball.


In diesem Sinne!

Sonntag, 9. Februar 2014

In Gedenken an Laila

Zwei Anekdoten.

Langschläfer, oder....

die Diskussion das Hund auch mal früh raus soll.

2-3 mal im Monat kommt es bei mir vor, dass morgens um 05:00 Uhr der Wecker klingelt. Mein Arbeitgeber ist ja nun schon so sozial und beachtet meine Wünsche, aber er kann ja nun nicht auch noch auf die Wünsche meiner Damen eingehen.

Heute, ausserplanmässig denn ich habe frei, beschloss ich, um 05:00 Uhr ist die Nacht vorbei. Ich spielte mit dem Gedanken mir den Venustransit anzusehen. Ehm ja.... ein Hauch von Licht und jede Menge Wolken gab es im Angebot. Macht ja nüscht.

Ich also auf, der Rest gemütlich am pofen. Nachdem ich meinen obligatorischen Kaffee getrunken hatte, war ich dann endlich soweit die Hunde und die Kamera einzupacken und los zu düsen.

Die Kamera diskutiert ja nun nicht mit mir. Emmy und Laila hingegen schon.

Der erste Akt. Erst mal die morgendliche Dosis "Drogen" für Laila schön verpackt in Leberwurst. Emmy-Kleinteil bekommt natürlich auch ihren Anteil. Ich stehe also vor dem Kühlschrank und öffne die Tür. Genau dieses Geräusch lässt die Damen normalerweise aus dem Tiefschlaf erwachen. Sonst hören se nüscht, das aber schon.
Was passiert? Nichts, genau genommen gar nichts.

Ich begebe mich also auf die Suche nach meinen Damen. Schlafplätze gibt es ja nun nicht sehr viele, also waren sie schnell gefunden. Das morgendliche Leckerlie wurde dankbar angenommen und die Köpfe versanken wieder.

Der zweite Akt. Ich ziehe meine Schuhe und Jacke an und klappere mit den Halsbändern und Leinen. Von Laila fasse ich einen etwas unfassbaren Blick ab, wie kann ich nur auf die Idee kommen, jetzt um diese Uhrzeit Gassi zu gehen. Aus dem Schlafzimmer höre ich Ohrengeklapper. Ahhh... Emmy schüttelt sich. Ergo meine Annahme die Dame ist wach und kommt.
Von wegen.... Keiner kommt.

Der dritte Akt. Ich ziehe mit den Halsbändern los um den Damen mal kurz zu erklären dass wir jetzt bitte Gassi gehen. Laila gedenkt nicht mal den Kopf zu heben, aber ich bekomme das Halsband an ihren Hals. Emmy-Kleinteil ist spurlos verschwunden. Nach einer kurzen Suche fand ich sie unter der Decke. Ich ernte einen undankbaren Blick von ihr und schon ist das Halsband am Hals. Also wieder vor zur Tür, die Kamera im Gepäck und..... ich stehe alleine da.

Der vierte Akt. Ich wieder zurück ins Schlafzimmer Emmy holen. Lag sie doch gerade eben unter Decke, ist sie nun spurlos verschwunden. Also erst mal das Schlafzimmer untersucht. Und dann fand ich sie, versteckt in ihrem Kennel, schön unter der Decke. Frech wie ich bin hole ich Madame raus und trage sie zur Tür. Spätestens jetzt sollte doch wohl klar sein dass wir jetzt loswollen. Laila lässt sich immer noch nicht blicken.
Also bin ich zurück zu Laila um die Dame mit meinen besten Kasperkünsten zu motivieren doch nun bitte mit mir Gassi zu gehen.
Jaaa... die Kaspereien wirken. Laila steht auf, schüttelt sich und, ich kann es kaum glauben, begibt sich zur Tür.
In der Zeit in der ich Laila motivierte, war Emmy-Kleinteil der Meinung, ich geh dann noch mal pofen.
die Dame hatte es sich in der Zwischenzeit auf der Couch gemütlich gemacht.
In der weisen Voraussicht dass Laila auch noch mal auf die Idee kommen könnte wieder schlafen zu gehen, wurde erst mal ganz schnell die Leine angelegt. Spätestens dann bleibt sie vorne.
Dann Emmy-Kleinteil von der Couch eingesammelt unter den Arm geklemmt und ab durch die Tür mit den Damen.


Erstaunlicherweise mussten die Damen sich doch tatsächlich draussen lösen. Man mag es kaum glauben. Sollte es etwa doch gedrückt haben?

Tja, und jetzt? Nach 1 1/2 Stunden rumgelaufe, liegen die Damen wieder komatös in ihren Betten und ich habe den dritten Kaffee intus. Ich weiss die Rache der Damen kommt. Spätestens wenn ich müde werde, haben sie ausgeschlafen.


Krallenschneiden für Fortgeschrittene....

wie ärgere ich meinen Hund.

Eine kleine Anleitung.

Einige von und kennen es ja, Hund, bevorzugt die weibliche Version, steht auf lange Krallen. Aus rein optischen Gründen. Gibt es doch nichts schöneres als seine "Waffen" zur Schau zu tragen. Sei es um sich noch ein wenig mit Lack oder Glitzersteinchen zu dekorieren, oder um ein einzigartiges Muster im Parkett zu hinterlassen.

Als Besitzer freut man sich natürlich über seinen modebewussten Hund, aber es kommt auch mal die Zeit, da ist die Maniküre fällig.

Um diese durchzuführen, gibt es einige Dinge zu organisieren und vorzubereiten.

Als erstes, sollte dieser Entschluss gefasst sein, überlege man sich, will man die Maniküre selbst durchführen, oder überlasse ich es dem Tierarzt.
Hier scheiden sich die Geister. Je nach Empathie gegenüber dem Tierarzt sollte man die Entscheidung fällen. Mein Tierarzt ist eh schon eine arme Socke und seine Patienten sehen ihn lieber von hinten. Also führe ich das Projekt Krallen schneiden selbst durch.

Kommen wir nun zu den Hilfsmitteln die benötigt werden.
Erst mal eine Flasche Schnaps, dann die Krallenschere, Leckerlis, Spielzeug, Ohrenstöpsel und reichlich Nerven. Den Hund nicht vergessen.

Hund spürt natürlich ein paar Tage vorher schon was ihm blüht und versucht euch nun zu becircen. Sei es mit neu geschmückten Krallen oder einer ganz himmlichen Massage inklusive schönem Streifenmuster auf der Haut, bis hin zur Überlegung ob Hund sich einen neuen Besitzer sucht. Diese Aktion wird meistens erst zum Schluss gestartet, wenn Hund merkt, alles becircen bringt nichts.
Nun sei davor gewarnt, seinen Hund ernst zu nehmen, da er dann sofort das Gefühl hat, er darf seine Schönheitsmerkmale behalten und eine Welt würde für ihn zusammenbrechen.

An dem Tag, an dem ihr diese Aktion plant, informiert unbedingt eure Nachbarn. Sonst könnte es passieren dass auf einmal der Tierschutz anklopft.

Und dann kann es losgehen.

Da Hund ja nicht doof ist, erst mal alle obligatorischen Verstecke dicht machen. Dann begebe man sich auf die Suche nach dem Hund.
Pech ist, wenn Hund sich in den Kennel verzieht, wie bei mir neulich passiert. Hier kommt dann der Schnaps ins Spiel. Man gönne sich erst mal ein Schlückchen, rauche eine Zigarette und überlege wie man Hund nun wieder aus dem Kennel bekommt.
Erste Wahl: Leckerli. Hund, natürlich verfressen, steckt mal schnell den Kopf raus.... und das war es dann auch schon.
Als zweite Wahl kommt das Spielzeug zum Einsatz. Auch hier, Hund guckt dich an und lacht dich aus, da du vor dem Kennel einen Kasper mit dem Spielzeug machst.

Nun trinkt man erst mal den 2. Schnaps und überlegt: wie bekomme ich die "Misttöle" jetzt aus dem Kennel?
Hund derweil fühlt sich auf der sicheren Seite und denkt: Mach mal Alte.

Und nun gehen wir das Ganze etwas härter an.
Man nehme den Kennel von hinten und hebe ihn etwas an. Sollte der Hund gross sein, empfehle ich einen Lastenheber, da auch diese Aktion sehr lange dauern kann. Euer Hund ist erst mal erstaunt über die Schieflage, ist aber nur kurz beeindruckt und macht es sich noch eine ganze Weile im Kennel gemütlich. Irgendwann stört aber auch Hund die Schieflage und er begibt sich auf die Suche nach einem neuen Versteck. Hier heisst es schnell sein und das geliebte Tier sofort einfangen.

Nun haben wir das geliebte Tier endlich gefangen und können unsere Aktion starten.
Denkt ihr.
Hund bleibt erst mal stehen.... und steht... und steht.
auf das Kommando "Platz" legt Hund sich genau so hin, das man nicht mehr an die Krallen kommt. Nun muss man etwas gemein sein und Hund erst mal an den Vorderpfoten spielen.
Nun ergibt sich der Hund so langsam seinem Schicksal und man kann mit der ersten Pfote beginnen. Aber nicht ohne das Hund die ganze Zeit herzerweichend heult und in den höchsten Tölen gequält schreit. Hier benötigt ihr die Ohrenstöpsel. Seit ihr hart im nehmen, habt ihr sie vorher euren Nachbarn gegeben und ertagt das Gejaule. Erweicht euch das Geheule nehmt sie selbst.
Hund wird dieses Geheule die ganze Zeit durchziehen, seit darauf gewappnet.

Habt ihr diese Aktion beendet, gönnt euch wieder einen Schnaps und seit euch gewiss, ihr habt auf Lebzeit bei eurem Hund versch***en. Also bis zum nächsten Gassigang.

Viel Spass beim durchführen.






"Rassebeschreibung" des Jack Russell Terriers....

oder besser gesagt, wie ich ihn beschreiben würde.


Dem Jack Russell wird ja gerne nachgesagt, das sie stur sind.
Nein, das sind sie wirklich nicht.
Man darf nie vergessen, es ist eine Jagdhunde .
Dem Jack Russell muss die Erziehung Spass machen, sonst braucht man gar nicht erst anfangen sie zu erziehen. Sie sind lustige, loyale Kumpel und Wegbegleiter.

Leider ist ihre Intelligenz oft zu ihrem Nachteil, weil es leider Besitzer gibt, die das Gefühl haben der Jack Russell erzieht sich alleine. Was dann passiert, kann man sich dann im Tierheim, bzw. auf Notseiten im Internet ansehen.

Traurig ist es zu sehen, wenn ein Jack Russell ein Leben an der Leine fristet und unterfordert ist.
Genau das macht den schlechten Ruf der Hunde.

Ein Jack Russell ist sehr verspielt und hat ein sehr grosses Herz gepaart mit einer riesen Portion Selbstbewusstsein und ist sehr aktiv.

Ich weiss nicht, ob Emmy und Maya ihre Rassebeschreibung gelesen haben, aber ehrlich, ich habe zwei Schlaftabletten zu Hause. Allerdings musste ich auch lernen Emmy nicht zu sehr hoch zu pushen.
Sie sind sehr angenehme Begleiter, wenn man sich ihres Charakters bewusst ist und sie dementsprechend behandelt.

Bei uns heisst das, draussen ist Party, drinnen wird gedöst. Natürlich toben die Damen auch drinnen, aber es hält sich in Grenzen. Wichtig ist einfach genügend Auslauf zu bieten und die Gassigänge spannend zu gestalten. Dabei braucht es nicht mal viel. Ein bisschen gemeinsam spielen, ein bisschen Leckerli suchen, gemeinsam etwas entdecken, ein bisschen tricksen und einfach dem Hund seiner Passion nachkommen.
Das muss natürlich nicht alles auf einer Runde passieren, sondern immer mal was anderes.

Ein Jack Russell möchte schon ganz gerne 3-4 Stunden am Tag draussen unterwegs sein, gibt sich aber auch mal mit weniger zufrieden.
Erkunden von neuen Gebieten ist sehr spannend. Ich wechsle z. Bsp. tgl. unsere Runde. Wer möchte schon jeden Tag die selbe Strecke laufen? Natürlich wiederholen sich die Strecken soviel Wege gibt es dann bei mir doch nicht, aber für die Damen bleibt es spannend.

Auch wenn man es vielleicht nicht glaubt, aber Wanderungen, die 6-8 Stunden gehen, hält ein Jack Russell durch. Zu Hause nach einer Erholungsphase, steht das Kleinteil auch erwartungsvoll wieder da.

Ein Jack Russell bleibt nicht gerne alleine, weswegen das Training bei ihm auch länger dauert. Als ich Emmy übernahm, war sie gewohnt 14 Stunden alleine zu bleiben, ich fing wieder von vorne an. Es dauerte knapp 6 Monate, bis sie wieder alleine bleiben konnte.
Maya, auch wenn "nur" Mix, kann eigentlich auch bis zu 4 Stunden alleine bleiben. Eigentlich....
Wir üben weiter. Mittlerweile mit Thundershirt schafft sie es manchmal 2 Stunden.
Wenn es nach dem Jack Russell geht, ist er überall dabei. Um so spannender, um so besser. Da passiert es auch schon mal, das Emmy bei der Postfrau ins Auto springt.

Eine Jack Russell aversiv erziehen geht nach hinten los. Sie sind so sensibel, man würde einfach den Charakter kaputt machen. Vor allen Dingen würde ein Jack Russell dann nicht mehr mitmachen. Ein Jack Russell lässt sich nicht alles gefallen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass bei vielen Tierschutz- JRT`s steht, sie würden beissen.
Erzieht man sie aber über Spiel und Spass, sind sie mit Freude dabei.

Je nachdem, bei was das Jack Russell Herz aufblüht, macht es euch zu Nutze in der Erziehung und im Zusammenleben mit diesen liebenswerten kleinen Terriern.

Emmy liebt es zu spielen. Also trainieren wir über das spielen. Auch Leckerlis verschmäht sie nicht, aber da ist die Dame dann doch schon etwas anspruchsvoll.

Maya ist eine kleine Fressmaschine und macht für Leckerlis alles.

Beide sind begeistert dabei, wenn ich clickere. Es macht ihnen einfach einfach Spass. Und mir erst.

Im Umgang mit anderen Hunden neigen sie schon mal zu Grössenwahn. Dementsprechend muss man das einfach zu nehmen wissen. Es gibt nur zwei Alternativen beim Jack Russell bei Hundebegegnungen. Benehmen oder benehmen wie die Axt im Wald.
Meistens trifft zweites zu.


Ich bin ehrlich, Emmy trägt den Beinamen " Else Kling" und das nicht ohne Grund.
Andere Hunde werden erst mal ganz gerne aufgeplustert begrüsst.
Ist ihr ein Hund zu aufdringlich, was bei Emmy schon heisst, er kommt ihr zu nahe und das noch schnell, dann geht sie in die Offensive.
Kommt der andere Hund allerdings sehr besonnen auf sie zu, oder ignoriert sie sogar, dann ist sie sehr entspannt.
Was bei ihr gar nicht geht, dass ihr ein fremder Hund einfach an ihrer goldenen Puperze schnüffelt. Daran erkennt man auch ihre Unsicherheit.

Maya ist da das ganze Gegenteil. Sie liebt andere Hunde, geht vorsichtig und freundlich auf sie zu und scheint mit keinem Hund Probleme zu haben. Ist sie allerdings unsicher, sucht sie aktiv Schutz bei mir, was ich definitiv angenehmer finde, als Emmy ihr Verhalten.

Aber, so ist Emmy einfach.
Man muss diese Rasse einfach lieben, oder es bleiben lassen.

in diesem Sinne!

Positiv? Aber immer!

Ich schreibe jetzt mal ein bisschen über meine Erziehung der Hunde, wie ich sie gestalte.

Ich war schon immer der Typ, der Gewalt und massive Verbote in der Hundeerziehung nicht gut geheissen hat. Ich hatte nach Gut dünken erzogen und meine Hunde waren für mich perfekt.

Aber ich war nicht perfekt. Ich schimpfte auch mit Emmy. Es ist nicht so, dass ich heute nicht auch noch schimpfe, aber ich schimpfe dann mit mir.

Was ich beim Antijagdtraining einsah und machte, war eigentlich der richtige Weg. Achten auf Emmy, auf ihre Körpersprache, mit offenen Augen das Gebiet abscannen.
Ich habe mit ihr geübt, das sie mir Wild anzeigt und dann gibt es die riesen Mega Party. Sie darf auch nach Mäuse buddeln, ich will ihr nicht alles nehmen. Mit Maya zusammen hängen sie gemeinsam am Loch.

Ich habe ihr Jagdverhalten umgelenkt auf Spielzeug. Nun werden einige sicherlich sagen, so macht man seinen Hund zum Spieljunkie. Nein, so ist es nicht. Im Gegenteil, sie kann spielen, wir können das Spiel aber auch sofort beenden. Sie spielt auch gerne mit anderen Hunden. Mit Maya z. Bsp. sieht es dann so aus.

Tja, was ich beim Antijagdtraining berücksichtigte, berücksichtigte ich aber bei der Erziehung nicht.
Dann stiess ich auf kareki ihre Post`s im grossen deutschen Hundeforum und begann nachzudenken.

Ich fragte mich ernsthaft, warum ich von Emmy etwas erwarte, was sie einfach nicht machen kann. Und begann das ganze gelassener zu sehen und sie eben nicht mehr zu Verhaltensweisen zu zwingen die sie einfach nicht bieten kann.

Ich hatte mich auch immer gegen den Clicker gesträubt. Einfach, weil ich das Gefühl hatte, es ist wunder wie schwierig. Dann begann ich mich damit auseinanderzusetzen und fragte viel Enno Wolfspitz und kareki zum Umgang mit dem Clicker.

Was soll ich sagen? Es ist so ein einfaches Hilfsmittel. Die Damen und ich, wir haben riesen Spass am Training. Hundehaltung hat mir schon immer Spass gemacht, nun aber noch mehr.
Es braucht keine Bestrafung.

Und für diejenigen, die sagen, ein Hund braucht Grenzen aufgezeigt, ich widerspreche dem gar nicht. Die Frage ist nur wie. Leite ich den Hund an und biete ihm eine tolle Alternative, oder deckele ich ihn, bzw. schränke ich ihn ein.
Ich habe gelernt, es macht einfach mehr Spass mit dem Hund zusammen die Erziehung zu gestalten und nicht nur so, wie ich es für richtig halte.
Ach ja und das Totschlagargument " Wattebauschwerfen und Notfallmanagement funktioniert nicht" lasse ich nicht gelten. Das ist das, was die Gegner der positiven Erziehung gerne benutzen.
Mal ehrlich, wie oft passiert ein Worst Case?

Wer sich für Clickern und Markertraining interessiert, dem empfehle ich diese Seite.
http://markertraining.de/

Wer ein bisschen lesen will, dem empfehle ich diese Buch.
Verstärker verstehen

In diesem Sinne!



Als erstes mal ein Bild von meinen Damen. 
Damit ihr wisst über wen hier geschrieben wird. 
In 3 Wochen kommt dann noch Hund Nr. 3 dazu. Ein kleines Shibalein namens Gomiko.

Warum erstelle ich eigentlich einen Blog?
Weil ich gerne über meine Damen erzähle, mich gerne mit dem Thema Hunderziehung auseinandersetze, und Hunde einfach mein Leben teilen.

Nun aber mal zu meinen Damen.
Fangen wir mal an mit Emmy-Kleinteil, die vordere.

Zu Emmy kam ich wie die Faust auf`s Auge.
2009 wollte ich wieder einen Hund haben nach 8 Jahren ohne Hund. Für mich war klar, ich gehe ins Tierheim und hole dort einen Hund. Bis zum Tierheim schaffte ich es nicht, als ich erfuhr, das von meiner Freundin die ehemalige Nachbarin ihren Hund weggeben will.
Also sind wir hin, und da war sie, Emmy, ehemals Jacky.

Sie kannte nichts, absolut gar nichts ausser den Hinterhof. Die Chemie stimmte und es war klar, ich nehme Emmy mit.
Aus ihr ist, Dank ihres Terriercharakters ein ganz toller aufgeweckter Hund geworden. Natürlich ist sie immer noch unsicher, aber bei weitem nicht mehr so wie zum Anfang.


Letztes Jahr, nachdem meine Laila sich auf den Weg gemacht hat, sie hatte ich 10 jährig übernommen, war klar, zu Emmy kommt wieder ein zweiter Hund. Diesmal was in ihrer Grösse. Ich durchforstete das Internet und sah sie, Maya Kuchenzahn. Schon auf einer Pflegestelle. Also bin ich 4 Tage später hin mit Emmy um uns ein Bild zu machen. Maya war einfach nur toll. Sie besprang nicht gleich Emmy, was Emmy natürlich sehr angenehm fand. Nach einer Weile auf dem Spaziergang fingen die Damen an, sich gegenseitig interessant zu finden. Ab da war klar, Maya kommt mit.
Es war die richtige Entscheidung.

Die Damen bereiten mir so viel Freude.

Maya ist ein Angsthund, hat aber mittlerweile sehr viel Vertrauen entwickelt. Ihr kleiner Terriercharakter kommt zum Vorschein und ich mag das sehr.
Wir bleiben weiter dran und mit dem Thundershirt ist es in besonders schlimmes Situationen für sie tragbar geworden.
Wer einmal einen Angsthund hatte, weiss wie schlimm es für den Hund ist, mit Situationen konfrontiert zu werden und keine Hilfe zu bekommen.

Dazu aber ein anderes mal mehr.

In diesem Sinne!